Das Double Diamond-Modell beschreibt einen zweiphasigen Ablauf in Innovations- und Gestaltungsprozessen: Erst wird der Problemraum geöffnet (divergiert), um anschließend zu fokussieren (konvergiert); das gleiche geschieht danach im Lösungsraum. Dadurch unterstützt es Teams darin, bewusst zwischen Exploration und Verdichtung zu wechseln, statt vorschnell in Umsetzung zu gehen oder zu lange im Ideensammeln zu verharren. In Kontexten, die von **[[Komplexität]](B)** geprägt sind, hilft der Double Diamond, genügend Raum für Beobachtung und Verständnis zu lassen, bevor Entscheidungen getroffen werden. Gleichzeitig schafft er Anschlussfähigkeit zu lineareren Vorgehensmodellen wie der **[[Wasserfallmethode]](B)**, indem er klar strukturierte Übergänge bereitstellt, ohne die notwendige Offenheit zu verlieren.